Grundlagen des Pokerns: Die Einsätze

Poker ist nicht gleich Poker: Neben den bekanntesten Poker-Versionen Texas Holdem und Omaha gibt es unzählige weitere Varianten mit mal größeren und mal kleineren Unterschieden. Außerdem kann dieselbe Variante mit unterschiedlichen Limits gespielt werden: Mit No Limit, Pot Limit, Fixed Limit und Spread Limit. Die Limits bestimmen, in welcher Höhe ein Pokerspieler wetten darf Hier erklären wir kurz, wie sich die einzelnen Limits unterscheiden.

No Limit

Beim No-Limit Poker – dem wahren Poker der Poker Pros – gibt es keine Begrenzung der Wetteinsätze. Das heißt das jeder Spieler jederzeit einen Betrag seiner Wahl in den Pot schieben kann. Es gibt also keine maximale Anzahl der erlaubten Raises pro Runde. Diese Variante erlaubt somit die höchsten Gewinne – aber auch die schwerwiegensten Verluste!

Pot Limit

Bei einem Pokerspiel mit Pot Limit wird der Small Blind und Big Blind immer angegeben. Dabei darf man während einer Setzrunde höchstens einen Raise in der Höhe des Betrags, der im Pot liegt, vornehmen. Allerdings ist die Anzahl der Raises pro Runde nicht begrenzt.

Fixed Limit

Bei Fixed Limit Poker wird ein bestimmter betrag für einen Wetteinsatz bzw. einen Raise festgelegt. Bei einem 10$ Limit Spiel kann so also nur um genau 10$ erhöht werden. Außerdem ist die Anzahl der Raises auf drei Beschränkt, dann ist der sogenannte Cap erreicht.

Spread Limit

Auch beim Spread Limit Poker gibt es Vorgaben für den Wetteinsatz, die allerdings flexibler sind als beim Fixed Limit Poker. Ein Spieler kann somit innerhalb eines vorgegebenen Rahmens wählen, welchen Einsatz er tätigen möchte. Dabei gibt es für die Anfangsrunden oft niedrigere Rahmenvorgaben (zum Beispiel sind Einsätze zwischen 1$ und 5$ erlaubt) und in den späteren Runden höhere (etwa 5$ bis 10$).