Poker Pros

Wer kennt nicht wahre Pokergrößen wie Chris Ferguson, Johnny Chan oder Howard "The Professor" Lederer. Aber auch Deutschland hat ein paar echte Pros, wie Michael Keiner oder Katja Thater zu bieten. Wir stellen Euch hier die Legenden der Pokerwelt vor und geben Euch Hintergrundinformationen zum Leben der Poker Pros.

Phil Hellmuth

Über Phi Hellmuth, berühmt-berüchtigter Poker Pro aus Wisconsin, lassen sich einige Dinge ganz gewiss nicht sagen: Dass er schüchtern wäre, zurückhaltend, wohlüberlegt oder wortkarg. Ganz im Gegenteil – Hellmuth gilt zu Recht als „Bad Boy“ des Pokers und hat schon oft bewiesen, dass es ihm an Selbstbewusstsein nicht mangelt. So bezeichnet er sich auf seiner Homepage als „großartigsten Pokerspieler, der jemals das Spiel gespielt hat“.

Pokerlegende Doyle Brunson

Doyle Brunson ist wirklich das, was man als Pokerlegende bezeichnen kann. Der 77-jährige Amerikaner spielt nicht nur seit über 50 Jahren äußerst erfolgreich Poker, er hält zudem eine ganze Reihe von Rekorden und hat das Kartenspiel mit seinen Pokerbüchern maßgeblich popularisiert.

Anfänge beim illegalen Poker

Brunson wurde 1933 in Texas geboren. Dort wuchs er in einer Kleinstadt auf und träumte von einer Karriere als Basketballspieler. Dieser Traum wurde jedoch von einer Verletzung zunichte gemacht.

Chris Moneymaker: Eine Laie revolutioniert die Pokerwelt

Es ist nicht ungewöhnlich, dass Poker Pros sich Spitznamen zulegen, die ihr Spielverhalten charakterisieren oder ihre Vorlieben kennzeichnen. Man denke nur an Daniel „Kid Poker“ Negreanu oder Howard „The Professor“ Lederer. Da erscheint Chris Moneymakers Name (zu Deutsch „Geldmacher“) mehr als passend – nur: Bei Moneymaker handelt es sich gar nicht um einen Spitznamen.

Poker Pro Daniel Negreanu

Der kanadische Pokerspieler Daniel Negreanu gehört zu den ganz Großen im Poker-Business. Ein leidenschaftlicher Spieler seit seiner Jugendjahre, ist er nicht nur einer der erfolgreichsten Spieler bei der World Series of Poker (WSOP) sondern auch der bestverdienende Poker Pro nach Phil Ivey.

Der Doc: Poker Pro Michael Keiner

Michael Keiner gehört zu den wenigen deutschen Poker Pros, die sich schon vor dem großen Pokerboom einen Namen machen konnten. Damit ist er definitiv Teil der Creme de la Creme der deutschen Pokerelite – und auch international spielt er in der oberen Liga mit.

Keiner, auch unter dem Spitznamen „The Doc“ bekannt, ist eigentlich studierter Arzt und Schönheitschirurg. Diese Arbeit stellte er jedoch bereits 2001 größtenteils und 2006 vollständig ein – seine Karriere ist inzwischen ganz dem Pokerspielen gewidmet.

Katja Thater

Katja Thater ist vermutlich die bekannteste Pokerspielerin in Deutschland, spätestens seitdem sie unter der Leitung von Poker Pro Michael Keiner 2006 am Nations Cup im englischen Cardiff teilnahm. Dieses Turnier wurde im Fernsehen auf DSF ausgestrahlt – und ihr Spiel versetzte sowohl die Moderatoren als auch die Zuschauer in wahre Begeisterungsstürme.

Poker Pro Leo Margets

In der Welt des Poker werden Frauen immer noch oft belächelt und von Ihren Gegnern unterschätzt. Lange Zeit waren die Damen bei den Pokerturnieren der Weltklasse eher eine Seltenheit. Inzwischen hat sich da zum Glück einiges geändert. Gerade beim Online Poker hat so mancher männliche Spieler schon zu seinem Erstaunen festgestellt, dass es sich bei seinem talentierten Gegner um eine Frau handelte. Auch bei den Live-Turnieren gibt es endlich immer mehr Ladies, die an vorderster Front mit dabei sind.

Phil Ivey

5 Bracelets bei der World Series of Poker (WSOP) – damit können sich nicht viele Poker Pros schmücken. Der Kalifornier Phil Ivey kann es. Der 1976 geborene Amerikaner begann bereits als Teenager Poker zu spielen – und schlich sich bereits in die Casinos ein, bevor er es legal durfte. Seitdem hat er eine äußerst erfolgreiche Karriere bestritten – darunter drei WSOP Bracelets in einem Jahr (2002). Das haben außer ihm nur Phil Hellmuth Jr und Ted Forrest geschafft.

Poker Pro Sandra Naujoks – Konkurrenz für die Top Pokerspieler

Poker ist bekanntlich immer noch eine Männerdomäne. Obwohl Frauen an den Pokertischen von Las Vegas bis Berlin keine Seltenheit mehr sind, gibt es eine relativ geringe Anzahl von weiblichen Poker Profis – und noch weniger, die große Pokerturniere gewonnen haben. Sandra Naujoks, auch als „Schwarze Mamba“ bekannt, gehört dazu. Und sie weiß, warum es für Frauen so schwierig beim Pokerspielen ist. Das hat nichts mit Talent zu tun, sondern mit dem Widerstand der Männer. „Erst belächeln sie dich, dann bekämpfen sie dich und erst am Ende respektieren sie dich“, erklärte sie in einem Interview.

Poker Profi Howard „The Professor“ Lederer

Howard Lederer wurde am 30. Oktober 1964 in Concorde, New Hampshire USA, geboren. Sein Vater Richard Lederer lehrte an der St. Paul`s School in New Hampshire, seine Schwester ist die Pokerspielerin Annie Duke.

Während seiner High Schoolzeit spielte Howard Schach und galt als vielversprechendes Talent. Nach der Highschool zog er nach New York wo er sich an der Columbia University einschrieb ,jedoch weiter seiner Schachleidenschaft nachging.

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